Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel am 15.9.2024

Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel am 15.9.2024

Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel am 15.9.2024

# Berichte und Bilder

Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel am 15.9.2024

Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel am 15.9.2024

Liebe Gemeinde,

ich freue mich, mit Euch und Ihnen nach der Gemeindeversammlung im September 2023, wieder einen Blick auf die Gemeindearbeit seitdem werfen zu können.

Neben einem kleinen unvollständigen Einblick in die Fülle des Gemeindelebens, wollen wir auch auf aktuelle und zukünftige Veränderungen schauen, auch auf Herausforderungen.

Das was die Fülle anbetrifft, so möchte ich gerne beim gottesdienstlichen Leben ansetzen.

Viele gut besuchte Gottesdienste haben wir in diesem Jahr erleben dürfen.

Ich denke, dass viel Segensreiches ausgehen durfte von unserem regulären Gottesdienst am Sonntag,

aber auch den Gottesdiensten mit der Familienkirche, Kinder- und Familiengottesdiensten,

den Gottesdiensten mit und für Jugendliche, den Gottesdiensten im Seniorenzentrum und im Johanniterstift. Fülle -inhaltlich wie auch von der Zahl der Gottesdienste und Teilnehmenden auch von Gottesdiensten in und mit den Kindergärten und Grundschulen, aber auch weiter führenden Schulen. Highlights wie der Gottesdienst im Schloss Lüntenbeck mit Sonnborn oder am Heiligen Abend, die Osternacht, der Miriamsonntag oder der Weltgebetstag, der Gottesdienst mit der Internationalen Gemeinde, das Reformationsfest und vieles mehr sollen nicht vergessen werden. Teams, die diese mit vorbereiten. Prädikantinnen, Marion Offen, Babette Pfeffer, die den Predigtplan bereichern. Das neu angebotene Taizégebebet wird gut angenommen.

Das Fürbittgebet für Verfolgte Christen ist ein wichtiger Bestandteil gottesdienstlichen Lebens.

Konfirmationen und Goldkonfirmation; viele Taufen - wenige Trauungen

Vielen Dank, vielen Ehrenemtlichen, die den Gottesdienst gestärkt haben: singend, lesend, betend,

küsternd oder organisierend.

Sehr große Fülle in der kirchenmusikalischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und der Kantorei natürlich und immer wieder auch in Verbindung mit Gottesdiensten für Kinder und Familien.

Ein neues Familiensingprojekt, ein neues Blasinstrumentenprojekt mit vielen Anmeldungen.

Ein Ehrenpreis für Annelie Herrmann, Zuschussgelder für geplante Arbeit.

Und dann ist ja für 2025 eine Familien-Chorfreizeit mit Annelie Herrmann und Bettina Dähnick geplant.

Fülle in der Arbeit mit Kindern, neben den gottesdienstlichen und kirchenmusikalischen Angeboten:

bei den Krabbelangeboten, in den Kitas, in Ferienprogrammen und CVJM. Ein gut besuchtes Kirchenkonzil machte klar, dass vieles nicht überall bekannt ist. Dass es Infos braucht und Vernetzung.

Ein neuer Info Kanal soll hier Abhilfe schaffen. Die herausfordernde Frage nach einer größeren Anzahl Kinder beim Kindergottesdienst ist bedacht worden.

Fülle in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, mit Jugendlichen in regelmäßigen Treffen, auf der Mitarbeiterfreizeit in Walbrecken, der Sommerfreizeit in den Niederlanden.

Im neuen Juka, wo Björn Schmidt sonntags mit Jugendlichen den Gottesdienst besucht und danach das Café öffnet. Finanziert von unserer Stiftung „Zukunft Evangelisch Vohwinkel“.

Zu der Fülle gehört auch der Dank an Laura Maltig unserer sehr zuverlässigen FSJlerin: Danke, Laura. Ihre FSJ-Zeit endet am 30.9.

Am 1.10. begrüßen wir dann Jolie Drekovic als neue FSJlerin.

Fülle in der Arbeit mit Jungen Erwachsenen, die viele Impulse einbringen.

Fülle in der Arbeit mit Männern und Frauen; vor Allem aber in den sehr gut besuchten Seniorenkreisen, der Besuchsarbeit der Gemeinde, haupt- wie ehrenamtlich.

Fülle – die theologische Arbeit in Bibelstunden, Gesprächskreisen, KdL, 7 Wochen plus.

Im Ausschuss für Theologie und Gottesdienst.

Das geistliche Leben fördernd. „Discover your faith“ hat Freitag zum ersten Mal statt gefunden.

Dem eigenen Glauben auf die Spur kommen und sprachfähig werden in Sachen des Glaubens.

Eire große Aufgabe für uns alle.

Zur Fülle gehört sicherlich auch, wenn eine Gruppe aus unserer Gemeinde zur Pilgerreise „auf den Spuren des Apostels Paulus“ aufbricht.

Fülle – wir können den Gemeindebrief immer noch über Gemeindeglieder verteilen.

-Ein Verlust. Ein Verteiler für die Verteiler, der 22 Adressen beliefert, Danke dafür, Andreas Artschwager, scheidet Ende des Jahres aus. Wir suchen Ersatz. 22 Adressen sind anzufahren mit ca 900 Gemeindebriefen.

Fülle: Gemeinde lebt auch im Stadtteil wie z.B. beim Vohwinkeltag.

Stadtteilarbeit neben der Diakonie, Stadt oder Ladenkirche, wie z.B. im Jubs. Teilweise ist s gut angenommen, teilweise schwierig.

Große Fülle in der Ökumene: Ob wöchentliches Friedensgebet, Kreuz- und Quergespräche,

die Vorbereitung für den Kirchentag im Westen. Ein wichtiger Termin:

4.-6.7.2025 – Kirchentag im Westen.

Fülle im neuen Diakonie-Ausschuss, in der Winterhilfe.

In der Plauderecke, die mittlerweile zur Dauereinrichtung in der JVA geworden ist.

Geplant sind übrigens Banner an der Kirche und Aktionen, die den Blick auf die Ärmeren unter uns schärfen soll und auch eine gesellschaftliche Botschaft an die Menschen bringt.

Die Kirche bleibt offen – samstags.

Von 1.1. bis Palmsonntag feiern wir unsere Gottesdienste 2025 auch wieder im Gz. Im Gz feiern.

Sowohl Kosten als auch der CO 2 Ausstoß können damit maßgeblich reduziert werden.

Fülle in der Öffentlichkeitsarbeit: Unser toller Gemeindebrief, die Facebookseite, Instagramm.

Beiträge in der Wz, im Kirchenkreis. Ein neues Info-Heft mit vielem was in und um Gemeinde herum (wie CVJM, Ladenkirche, Diakonie) wichtig ist, wird bald erscheinen.

Wahnsinn, was da im Ehren- oder Hauptamt geleistet wird. Danke.

Fülle im Presbyterium: wir durften wählen und ein neues Presbyterium einführen, das m.E. ganz gut zueinander gefunden hat.

Eine Fülle von Aufgaben stehen hier an. Vom Bau und von den Finanzen hören wir gleich.

Was aber z.B. die Gruppe gegen Gefährdungen und für Arbeitssicherheit leistet, Bettina, Detlef, Jutta, Ramona, ist immens.

Die organisatorische Arbeit im Haus und die praktische auch.

Gut, dass wir hier sehr eifrige Mitarbeiter haben.

Mittlerweile gibt es eine neue Bestuhlung im orangenen Raum: unserer Hausherrin, Bettina Dähnick sei gedankt.

Fülle natürlich auch im Gemeindebüro und in der Arbeit der Verwaltung.

Auch in der Vermietung und im Catering sind bzw. waren wir 20 Jahre lang super gut aufgestellt.

Die Mamok/Knapp Gbr ist unzähligen Gemeindegliedern und Vohwinkelern eine große Hilfe gewesen und natürlich auch uns in der Gemeinde und auch dem Haushalt.

Zur Fülle gehört, dass man sie erst recht spürt, wenn sich Veränderungen ergeben.

Die Mamok/Knapp GbR wird am Ende des Jahres ihre Tätigkeit beenden.

Vielen, lieben Dank, für Deinen und Euren wunderbaren Einsatz in der GbR, Gaby.

Erika kann heute leider nicht da sein..

Gut, dass Du uns in Vermietung und als Ehrenamtliche erhalten bleibst.

Blumenstrauß

Wenn dann so jemand weg fällt, merken wir, was uns fehlt.

Wir wissen noch nicht, wie wir den sehr beliebten Neujahrsempfang der Gemeinde gestalten können.

Vielleicht gibt es ja unter Ihnen Ideen oder Menschen, die uns weiter helfen könnten.

Der Empfang gehört bestimmt zur Fülle im Stadtteil.

Ob wir ihn am 10.1.2025 hin bekommen?

Nicht nur an dieser Stelle, werden die Fragezeichen größer werden.

Zur Fülle gehören gute Kontakte zur Nachbargemeinde in Sonnborn. Manches Treffen gab es

Die „Weggemeinschaft“ wird gelebt. Es gibt guten Kontakt zum neuen Pfarrer, Gernold Sommer,

Babette Pfeffer predigt des Öfteren in Sonnborn. Ob Kirchentag, Aufsichtsgremien im Seniorenzentrum, Kreuz und Quer, Menschen, die gemeindeübergreifend aktiv sind.

Willkommen auch Elke Granson als Presbyterin aus Sonnborn.

Veränderungen/Herausforderungen

Weniger Menschen im Haupt-, Neben- und Ehrenamt bedeuten Einschränkungen und Einschnitte.

Ende 2025 wird Bettina Dähnick in den wohl verdienten Ruhestand gehen.

(Danke übrigens für Deine Protokollführung). Auch Petra Meister wird in Rente gehen.

Dass man dann personell Ersatz oder zumindest teilweise Ersatz finden würde, das war unser Plan.

Der ist aber aus finanziellen Gründen nicht machbar.

Im nächsten Jahr werden wir notwendige Veränderungen besprechen.

2030 dem Zieljahr für das Pfarrstellenrahmenkonzept, das gut 2 Stellen für den Wuppertaler Westen vorsieht, werden auch Armin Lange 2029 und ich Ende 2028 in den Ruhestand gegangen sein.

Die Veränderungen werden wir in den nächsten Jahren vorbereiten.

Leider erleben wir, dass viele Menschen aus finanziellen Gründen die Kirche verlassen, manche auch, weil sie den Bezug verloren haben. Einige können mit Glauben wenig anfangen, andere verstehen die große Rolle von Kirche als Institution, Organisation und Glaubensgemeinschaft nicht, auch für die Gesellschaft. Mancher, zumeist auch nichtkirchlicher, Soziologe warnt schon jetzt vor dem, was es bedeutet, wenn Kirche, ihre Aufgaben in der Gesellschaft, in der Diakonie oder Bildung nicht mehr wahrnimmt.

Ein wenig wollen wir durch Öffentlichkeitsarbeit und Engagement dagegen angehen.

Beobachtungen in den Kirchenkreis hinein.

Superintendentin Federschmidt hat um ein Jahr verlängert.

Große Veränderungen im KSV und im Kirchenkreis stehen an – mit immer weniger Personal große Probleme stemmen – das ist auch hier eins der Probleme.

Immer mehr Vorgaben, in Bürokratie und Verwaltung;

Kräfte, die gebunden sein müssen, z.B. in der Präventionsarbeit gegen sexuelle Gewalt oder auf dem Weg zur Klima-Neutralität. Aufgaben, wie z.B. Kemna, aber immer weniger Kapazitäten für die theologische, glaubensweckende, bildende und gemeindeaufbauende Arbeit.

In der Landeskirche:

Sogar die Kirchliche Hochschule als theologische Ausbildungsstätte ist gefährdet.

Das sollte uns als Kirche und als Wuppertaler sehr besorgen.

Ich glaube, dass wir an vielen Stellen unserer Gemeinde sehr gut unterwegs sind und viel Gutes getan wird.

Ich möchte Ihnen und Euch und den vielen, die das nicht hören können,

auch denen, die ich vergaß, zu erwähnen, die dennoch total wichtig sind, herzlich Danke sagen für all Euer Engagement.

Wir möchten ein „Dennoch“ und ein „Trotzdem“ sagen und leben und darauf vertrauen, dass Gott selbst seine Gemeinde leitet.

Wuppertal, 15.9.2024

Frank Beyer, Vorsitzender des Presbyteriums

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